Tricks für ihren Hund - Hund Tricks beibringen
Hund Trick

Tricks für ihren Hund

Bevor sie anfangen ihrem Hund irgendeinen Trick beizubringen sollten sie sicherstellen, dass sich ihr Hund in einer ihm vertrauten Umgebung aufhält. Üben sie jeden Trick deshalb am Besten erstmal zu Hause. Hier fühlt sich ihr Hund wohl und wird nicht von äußeren Einflüssen abgelenkt, so kann er sich ganz auf sie konzentrieren und ihm fällt das Lernen leichter. Desweiteren ist es wichtig, dass beide Parteien Spass an den Übungen/Tricks haben. Sollten sie feststellen, dass ihrem Vierbeiner die Übung unangenehm ist, sollten sie das Training beenden und eventuelle eine andere Übung trainieren. Ein weiterer Tipp vielleicht noch vorneweg, versuchen sie bei jeder neuen Übung sowohl visuelle als auch hörbare Signale für einen Trick zu definieren. Manche Hunde verstehen sich besser auf sichtbare Zeichen als auf hörbare Signale und umgekehrt.

Die Basics - Sitz und Platz

"Sitz" und "Platz" sind wohl die Signale, die einem Hund zu Anfang als erstes beigebracht werden. Für "Sitz" nehmen sie sich ein Leckerlie zur Hand, halten es dem Hund über seine Nase und sagen "Sitz". Setzt sich ihr Hund darauf, geben sie im das Leckerlie und loben ihn. Tut er das nicht führen sie die Hand mit dem Leckerlie an seiner Nase entlang nach oben und warten solange bis er sich hinsetzt. Sobald ihr Hund sein Hinterteil nach unten bewegt, geben sie ihrem Tier das Leckerlie und loben ihn. Diese Übung danach ein paar mal wiederholen, bis ihr Hund weiss, was sie von ihm wollen. Neben dem hörbaren Signal "Sitz" können sie dann auch ein visuelles Signal einführen.

www.zooplus.de - Mein Haustiershop Ist ihr Hund in der Lage das Kommando "Sitz" zuverlässig auszuführen, können sie die nächste Übung "Platz" angehen. Hierzu lassen sie ihren Hund zu sich kommen und "Sitz" machen. Danach nehmen sie ein Leckerlie und führen es an seiner Nase vorbei auf den Boden, ihr Hund sollte nun dem Leckerlie folgen und sich hinlegen, sobald der Hund anfängt sich hinzulegen, sagen sie "Platz", loben ihren Hund und geben ihm das Leckerlie. Sollte ihr Hund das nicht verstehen und sitzen bleiben können sie ihrem Hund das Signal auch noch auf eine andere Weise beibringen. Knien sie sich neben ihrem Vierbeiner hin und bauen mit ausgestrecktem Bein eine Art Torbogen. Dieser Bogen sollte ziemlich nah am Boden liegen, so dass sich ihr Hund dort lediglich durchrobben kann. Nehmen sie nun ein Leckerlie und führen es durch den Bogen, sobald sich ihr Hund hinlegt, um durch den Bogen zu robben sagen sie "Platz" und geben ihm das Leckerlie. Sollten beide Kommandos sitzen, können sie versuchen ihren Hund aus "Platz" in "Sitz" zu bekommen. Sollte ihr Hund anfangs nicht wissen, was er nun tun soll, können sie ganz sanft! ihren Fuss unter seinen Vorderkörper schieben, und ihn so etwas anzustubsen.

Hier, Bleib & Bei Fuss

Das Kommando "Hier" können sie im Prinzip jedesmal anwenden, sobald ihr Hund zu ihnen kommt. Üben können sie dies folgendermaßen: Rufen sie ihren Hund am besten zu Anfang mit seinem Namen. Sollte er daraufhin zu ihnen kommen sagen sie "Hier", ist er dann bei ihnen sagen sie es erneut und geben ihm daraufhin ein Leckerlie und loben ihn. Achten sie bei dieser Übung darauf, das ihr Hund nicht wegen des Leckerlies kommt, sondern weil sie ihn rufen. Diese Übung eignet sich sehr gut für zwischendurch.

Für das Kommando "Bleib" lassen sie ihren Hund vor sich hinsetzen und sagen "Bleib". Entfernen sie sich nun ein paar Schritte von ihrem Hund, bleibt ihr Hund sitzen, gehen sie zu ihm zurück loben ihn und geben ihm ein Leckerlie. Danach können sie die Entfernung immer weiter ausbauen, bis sie bspw. ganz aus dem Raum verschwinden. Sollte ihr Hund einmal nicht sitzen bleiben, gehen sie direkt zu ihm zurück, lassen sie ihn wieder "Sitz" machen & wiederholen die Übung. Wichtig bei dieser Übung ist, dass sie sich beim Entfernen vom Hund nicht umdrehen, schauen sie ihm immer in die Augen.

"Bei Fuss" üben sie direkt an der Leine. Lassen sie ihren Hund an ihrer linken Seite "Sitz" machen und halten die Leine hinter ihrem Rücken, so dass wenn ihr Hund zu schnell läuft durch die Leine gestoppt wird. Halten sie die Leine dazu so, dass das Leinenende direkt an ihrem Knie/Bein endet. Der Hund ist so direkt neben ihnen. Zur Verstärkung können sie mit einer Hand auch ein Leckerlie nehmen und mit geschlossener Hand dann ihr Knie berühren. Sagen sie "Fuss", fangen an 2-3 Schritte zu laufen, bleibt ihr Hund ganz nah bei ihnen (was durch die Leinenführung gewährleistet ist) geben sie ihm das Leckerlie und loben ihn. Wiederholen sie das mehrmals und weiten die Übung im Verlauf auf eine längere Strecke und längere Leinenführung aus. Später sollten sie dann auch auf Leckerlies verzichten können.



Rolle

Für diesen Trick lassen sie ihren Hund "Platz" machen. Setzen sie sich vor ihren Hund. Jetzt nehmen sie ein Leckerlie und führen es von links nach rechts oder andersherum, je nachdem in welche Richtung ihr Hund sich rollen soll, über seinen Rücken. Ihr Hund wird versuchen dem Leckerlie zu folgen, wenn er sich dabei etwas zur Seite legt können sie eventuell etwas nachhelfen und ihn sanft weiterrollen. www.zooplus.de - Mein Haustiershop Dabei sagen sie dann das Kommando "Rolle" oder was sie immer möchten. Wichtig ist sobald der hund anfängt sich nur etwas zu rollen loben sie ihn und seien sie anfangs nicht geizig mit den Leckerlies.

Pfötchen geben & High 5/10

Lassen sie ihren Hund neben sich "Sitz" machen. Knien sie sich vor ihm hin sagen "Pfötchen" und nehmen eine seiner Pfoten in die Hand. Danach loben sie ihn und geben ihm ein Leckerlie. Wiederholen sie dies ein paar mal, ihr Hund wird von alleine anfangen ihnen das Pfötchen zu geben. "High 5" können sie als nächsten Schritt einüben, sobald ihr Hund auf Kommando Pfötchen gibt. Hierzu lassen sie sich von ihrem hund die Pfote geben und heben sie danach sanft nach oben, so dass es aussieht als würden sie gegenseitig "einschlagen". Dazu immer das Kommando "Five" oder "High Five" sagen, ihr Hund wird nach und nach das Pfötchen immer höher heben. Wichtig ist dabei das sie alles ganz behutsam machen und ihren Hund nicht verletzen, sollte er es auf Anhieb nicht verstehen. Üben sie weiter, irgendwann wird er es verstehen. "High 10" können sie auf selbige Art einüben, dazu geben sie ihrem Hund einfach beide Hände zum "abklatschen". Ihr Hund wird wahrscheinlich erstmal nur ein High 5 machen, in dieser Stellung können sie mit ihrer anderen Hand dann sein 2. Pfötchen nehmen und oben zur anderen führen. Bitte achten sie darauf ihren Hund nicht zu verletzen.

Drehen

Stellen sie sich vor ihren Hund und nehmen ein Leckerlie zur Hand. Zeigen sie es ihrem Hund und bewegen ihre Hand kreisförmig. Ihr Hund wird dem Leckerlie folgen und sich einmal drehen. Üben sie dazu ein für sie prägnates Kommando ein und wiederholen das gerade beschriebene Prozedere. Ihr Hund wird irgendwann verstehen worum es geht und sich von selbst drehen.



Schämen

Dieser Trick ist eigentlich recht leicht einzuüben. Was sie dazu benötigen ist ein Postit oder ähnliches Klebezettelchen. Dieses kleben sie ihrem Hund auf die Nase, achten sie darauf das es nicht zu doll klebt, um ihn durch das Abnehmen des Zettels nicht verletzen. Klebt das Postit wird ihr Hund versuchen sich den Zettel von der Nase zu entfernen, in diesem Moment wo er sein Pfötchen hebt, sagen sie das Kommando, welches sie für diesen Trick einüben wollen und loben ihren Hund. Sollte ihr Hund den Zettel so des öfteren entfernt haben, können sie versuchen die Übung lediglich mit dem Kommando fortzuführen. Lassen sie den Klebezettel weg und sagen das Kommando für den Trick bspw. "Schämen"! Je öfter sie das üben, desto besser kann sich ihr Hund bald schämen.

Robben oder Über den Boden kriechen

Für diese Übung lassen sie ihren Hund "Platz" machen, setzen sich vor ihn und nehmen ein Leckerlie in die Hand. Führen sie das Leckerlie von ihm weg und sagen bspw. das Kommando "Robben", ihr Hund wird dem Leckerlie folgen, macht er das aus dem Platz heraus können sie ihn nach ein paar Zentimetern loben und ihn mit dem Leckerlie belohnen, will er aber aus dem Platz darauhin aufspringen, stoppen sie die Übung und lassen ihren Hund wieder "platzen". Fangen sie dann von vorne an. Anfangs robbt ihr Hund vielleicht nur Zentimeter, aber wenn er merkt worum es geht kann man das Robben auf weitere Strecken ausweiten. Es ist wichtig wie bei allen anderen Übungen auch den Hund nicht zu überfordern, sollte es mal nicht auf Anhieb klappen ist es vielleicht besser mal eine Pause einzulegen und zu einem späteren Zeitpunkt weiter zu trainieren.






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